Die Idee

Es tut sich was im Ruhrgebiet und nicht nur dort. Die Frage, wie wir heute und in Zukunft leben wollen, stellen sich immer mehr Menschen. Nachhaltigkeit und Miteinander werden dabei mehr und mehr zum Thema.

Wir sehen viele gute Ideen, die in die Tat umgesetzt werden. Allerdings geschieht dies oft nur im ehrenamtlichen Rahmen. Mit der Genossenschaft.Ruhr fördern wir daher wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle, die zu einer nachhaltigen Entwicklung des Ruhrgebietes beitragen.

Dabei orientieren wir uns an der Suffizienz, verstehen sie aber keineswegs als Mangel. Stattdessen ersetzt die Gemeinschaft den materiellen Überfluss. Jeder kann sich mit seinen spezifischen Möglichkeiten und Kompetenzen an der Gesellschaft beteiligen. Und durch die Rechtsform der Genossenschaft hat jede Person eine Stimme, unabhängig davon, was sie einbringt. Wir bieten eine sichere Umgebung, in der der Mensch zählt, sich frei entfaltet und seinen individuellen Beitrag leistet. Gesellschaft für alle.

Wir greifen Ideen auf, entwickeln eigene, probieren sie aus. Durch den intensiven Kontakt mit unseren Lieferanten und Kunden reifen so Produkte und Dienstleistungen für ein gutes Leben heran. So startet die Genossenschaft.Ruhr mit einer kleinen Imkerei und einer feinen Manufaktur in den Geschäftsbetrieb. Später folgen urbaner Obst- und Gemüseanbau und -handel, vielleicht eine Brauerei, sicher ein Café und eine Bar – womöglich der erste Jazz-Club Essens und das erste energieautarke Hostel am Radschnellweg Ruhr.

Neben der Genossenschaft.Ruhr gibt es zahlreiche wunderbare Nachbarn und Mitschreiter. Mit diesen stehen wir nicht in Konkurrenz. Wir vernetzen uns, teilen – seien es Know-How, Werkzeug oder die Auslagefläche. Wir bündeln unsere Kräfte, denn nur gemeinsam schaffen wir es, das “es geht halt nicht anders” in ein “wir machen es einfach anders” zu verwandeln. Die Genossenschaft.Ruhr geht neue kreative Wege.